Wir trauern um unseren Freund und langjährigen Unterstützer

Haiti_Logo mit Schrift

Wir trauern um unseren Freund und langjährigen Unterstützer Herrn Dr. Thomas Schweyer, der am 9. Februar 2016 nach langer schwerer Krankheit gestorben ist.

Thomas war seit vielen Jahren ein treuer Freund und engagiertes Mitglied der Haiti Kinder Hilfe e.V. Als guter Kenner Haiti´s stand er dem gesamten Vorstand der Haiti Kinder Hilfe immer mit Rat und Tat zur Seite. Es war ihm ein großes Anliegen den Schwächsten in unserer Gesellschaft, den Kindern und Jugendlichen, auch in Haiti auf verschiedenste Weise zu helfen.
Bis zuletzt nahm Thomas regen Anteil an unserer Arbeit für die Haiti Kinder Hilfe. Er verstand es auch, viele seiner zahlreichen Freunde zu Spenden für die Haiti Kinder Hilfe zu bewegen.

An dieser Stelle nochmals ein herzliches, großes DANKE. Die Erinnerung an Dich, lieber Thomas, wird in unseren Herzen bleiben.

„Lebe wohl“ lieber Thomas.

Für den Vorstand der Haiti Kinder Hilfe e.V.

Claire Höfer                      Monika Hofmann                           Alois Vogg
Vorsitzende                      stellv. Vorsitzende                        stellv. Vorsitzender

Rosemarie Blume            Robert Heinze                                 Helma Maydl
Schatzmeisterin             Vorstandsmitglied                          Vorstandsmitglied

 

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Dankesbrief an alle Spender

Liebe Spender für Carline´s Herz-Operation,

Carline ist nun wieder in Haiti und es geht ihr gut, dank Ihrer Hilfe!

Robert Heinze, ein Mitglied unseres Vorstandes, der Carline nach Haiti zurückbegleitet hat, stellte fest, dass ein deutlicher Unterschied zu sehen ist zwischen dem stark geschwächten Mädchen das krank in Deutschland ankam und der jetzt herzgesunden Carline. Eine Herzklappe wurde durch eine künstliche ersetzt, eine andere „nur gerafft“. Da Carline jetzt diese künstliche Herzklappe hat, benötigt sie allerdings eine lebenslange Antikoagulationstherapie.

Wir haben eine amerikanische Organisation gefunden (Haiti Cardiac Alliance), die in Haiti eine kleine Klinik hat und Carline betreuen wird. Das Mädchen hat schon – zusammen mit ihrer Heim-Freundin Louna, die 2004 ebenfalls in Europa eine künstliche Herzklappe bekam und auch Antigerinnungsmittel nehmen muss – ein Gerät zur Gerinnungsmessung bekommen.  Beide haben auch eine Schulung mitgemacht und werden in der ersten Zeit sehr oft und regelmäßig betreut werden. Auch wird Doktor Mathurin, ihr Kardiologe in Port-au-Prince, sich weiter um sie kümmern.

Und all dies ist möglich dank Ihrer Spenden, denn es sind noch finanzielle Mittel vorhanden, um auch diese Nachsorge zu finanzieren.

Hier also nochmals ganz herzlichen Dank!

Wir wünschen Ihnen ein wunderschönes Weihnachtsfest und alles Gute für das Jahr 2016.

 

Mit herzlichen Grüßen

Für den Vorstand der Haiti Kinder Hilfe e.V.

Claire Höfer                       Monika Hofmann                           Alois Vogg

Vorsitzende                      stellv. Vorsitzende                         stellv. Vorsitzender

 

Dankesbrief von Carline

Lettre de Carline Pierre

Port-au-Prince, den 09.12.2015

Mein Dank an all die Mitglieder des Vorstands von HKH. Meine Herz-Operation ist gelungen. Alles ist gut verlaufen. Alle Ärzte waren sehr nett.

Danke an alle Menschen, die dazu beigetragen haben, dass die Operation stattfand. Ich bin sehr froh darüber. Ein großer Dank an Robert, der die ganze Zeit an meiner Seite war. Es hat mich gefreut, mit dieser Familie zusammen zu sein. Die Familie Robert Heinze wird immer in meinem Herzen sein, weil sie wie Eltern zu mir gewesen sind.

Ich sage vielen Dank für alles, was mir Gutes getan wurde.

Gott segne Euch alle.

Carline Pierre

Carline ist auf dem Weg zurück nach Haiti

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Robert schreibt uns am Mo., 30.11.2015:

Gleich werden wir uns auf den Weg nach Paris machen. Sind zwar nur 550 km – aber angesichts der zu erwartenden Kontrollen und Sicherheitsmaßnahmen wollen wir rechtzeitig am Flughafen sein.

Morgen am 1.12. um 10.05 soll dann Air Caraibes starten. Hoffentlich kriegen wir die Medikamente (insbesondere die flüssigen) in den Flieger. Carline, David und ich haben gepackt. Wobei ich überrascht war, wieviel sich bei Carline angesammelt hat. Aber es wird nichts zurück gelassen. Inklusive Popcorn, Plätzchen, Kuscheltieren,  diversen Pflegeprodukten etc. Und wenn der Klimawandel zuschlägt,  es Frost gibt in Haiti – Carline ist nun Kleidungsmäßig gerüstet.

Heute waren wir zum letzten Mal im Krankenhaus. Ein letzter Test des INR-Wertes. Sie kennt dort mittlerweile jeden Mitarbeiter der Aufnahme und weiß auch sehr genau, wer gut Blut abnehmen kann – und wer weniger. Verabschiedung mit Tschüss und Handschlag einmal rundum. Langsam aber sicher nähern wir uns dem INR-Zielwert. Und am 4.12. sind wir ja in Pierre Payen, Haiti, zur Marcumar Nachsorge angemeldet. Passt sehr gut, da ich Carline versprochen habe, dass wir auf jeden Fall ihre Mutter besuchen. Und ihre Mutter  wohnt in St. Marc. Das liegt dann auf dem Weg.

Es macht Spaß zu sehen, wie gut sich Carline erholt hat und sich auch an unser ungemütliches Wetter gewöhnt hat.

2015-11-28 19.11.45_TWar ihr Zimmer in den ersten Tagen total überhitzt, so stehen jetzt die Fenster offen und es ist fast schon kalt. Und sie hat sich insgesamt toll eingelebt. Sie genießt es lange zu schlafen und weiß auch genau was ihr schmeckt oder nicht.

Dass es jetzt zurück geht- sicherlich sieht sie das mit gemischten Gefühlen. Aber es wird ihr immer klar gewesen sein, dass ihr Aufenthalt in Deutschland zeitlich begrenzt ist. Und ein wenig „mal du pays“ ist immer dabei.

Gestern wurden dann kleine Geschenke verpackt. Und öfter durchgezählt –  so dass keine Kollegin vergessen wird. Gleich gibt es nochmal Sandwich Toast – und dann geht es los.

Auf Wiedersehen Deutschland – bon jour Haiti.

Cordialement (im wahrsten Sinne des Wortes) Carline

 

 

Carline konnte die Nachsorge-Klinik verlassen!

Carline geht es weiterhin gut.

Vielleicht hat sie gestern, Samstag 14.11.15, etwas zu viel mit uns unternommen, ohne zu klagen. Heute schläft sie dafür umso länger.

Morgen, Montag 16.11.2015, ist dann ein erneuter Klinikbesuch geplant. Überprüfung der Blutwerte und eventuelle Justierung. Mittlerweile spritzt sie sich selber Morgens und Abends die Trombose-Spritze. Bei der ersten gab es großes Gezeter (auch von meiner Frau), welche die Spritze nicht verabreichen wollte. Carline auch nicht. Gott sei Dank ist mir dann eine schmerzfreie Verabreichung gelungen. Danach war alles wieder gut.

Carline ist weiter auf dem Weg der Genesung!

Carline erholt sich in einer „atemberaubenden“ Geschwindigkeit. Über die Woche und das Wochenende wurden die bis dahin nötigen recht starken Schmerzmittel nach und nach reduziert. Zurzeit – Montag den 09.11.2015 – kann Carline von sich aus ein Schmerzmittel anfordern.  Und sie hat anscheinend keinen Bedarf. Es ist eher ein Jucken, ein Ziehen der abheilenden Wunde. In den letzten Tagen ist sie richtig aufgeblüht. Sie registriert die vielen neuen Eindrücke. Und sie wird von Tag zu Tag aktiver.

Nachdem ich ihr am letzten Dienstag den 03.11.15, einmal die Cafeteria des Krankenhauses gezeigt hatte und wir gemeinsam den Weg über die Etagen gegangen waren, wollte ich sie am Mittwoch zu einer Portion Pommes einladen. Ich war schon sehr erstaunt, als die Bedienung Carline begrüßte und  – auf deutsch – fragte, ob sie wieder eine Bratwurst wolle. Und ich hatte schon Angst , sie würde nicht genug essen.

Carline auf dem Weg der GenesungDer gemeinsame Besuch der Cafeteria (siehe Foto) und der Spaziergang durch den Park, sind mittlerweile eine liebe Gewohnheit geworden. Besonders gefreut hat sie sich auch über den Besuch von Bernd Sporkmann am Samstag, 07.11.15. Gemeinsames Eis essen und mal mit jemanden reden, der nicht so schlecht Französisch spricht wie ich.

Zwei Probleme gibt es noch zurzeit. Der unheimlich nette Stationsarzt, der täglich Blutproben nimmt. Er hat mehr Angst Carline weh zu tun, als Carline vor der Blutentnahme. Und sie ruft schon aua , bevor sie die Spritze sieht. Und aus irgendeinem Grund kriege ich ihren Laptop nicht in das WLAN des Krankenhauses. Somit „No facebook“ …….

Ihre Blutwerte werden ebenfalls immer besser. Seit drei Tagen werden auch keine Antibiotika mehr verabreicht. Die „normalen“ postoperativen Infektionen bekommt ihr Immunsystem auch so in den Griff. Zurzeit wird an der „Feineinstellung“ der INR Werte gearbeitet. Auch da scheint der optimale Wert in Reichweite.

Heute Morgen – Montag, 09.11.2015 – war dann eine große Lagebesprechung. Ergebnis: wahrscheinlich kann Carline am Mittwoch das Krankenhaus verlassen. Die dann nötigen Untersuchungen/Überprüfungen können wir ambulant machen.

Von Dr. Apostol hat sie einen Ausdruck mit Verhaltensregeln im Umgang mit den notwendigen Medikamenten erhalten. Hat er auf Französisch gegoogelt und Grundsätzliches über ihre  weitere Behandlung mit Medikamenten, die Bedeutung der Blutwerte   oder welche Lebensmittel sie essen kann , oder welche besser nicht. Und ich konnte heute Nachmittag sehen, dass sie die Seiten gelesen hatte.

Also : es läuft wirklich gut und ich kann deutlich den Unterschied erkennen zwischen Carline vor und Carline nach der OP. Auch sagt sie selbst, dass es ihr jetzt besser gehe. Sie bekommt leichter Luft und kann auch besser laufen.

Und wenn man sie sieht, dann weiß man auch, dass das keine Gefälligkeitsantworten sind.

 

Carline konnte aus der Herzklinik entlassen werden und ist nun in der Anschlussheilbehandlung!

Liebe Spender,

es ist geschafft.

Carline ist am 3.November in der Klinik zur Anschlussheilbehandlung eingetroffen. Sie ist froh, die Operation im Herzzentrum hinter sich zu haben. Alles ist sehr gut gelaufen. Tolle Stimmung, große Freude und eine nette Zimmergenossin.

Herzliche Begrüßung auf der Station.

Carline in der AnschlußheilbehandlungCarline hat eine neue Frisur und heute auch bereits ordentlich gegessen. Auch der Klinik-Chef kam zwischen zwei OPs kurz zur Begrüßung vorbei. Von der Transportambulanz kam sie in das Zimmer der Eingangsuntersuchung. Da sie 15 Minuten vor Robert Heinze da war, hatte sie sich schon eingerichtet. Musste die Tasche dann noch mal packen. Ilse und Carline haben dann die Kleidung gesichtet, eingeräumt  und das Badezimmer belegt. Bernd Sporkmann (Französisch Lehrer , der uns bereits im Herzzentrum als Dolmetscher unterstützt hat) , und Robert Heinze konnten in dieser Zeit ganz gemütlich einen Kaffee trinken. Sie wurden nicht dringlich vermisst.

Wir freuen uns und wünschen Carline weiter gute Genesung!

 

Carline sitzt wieder… am Computer!

Liebe Spender,

2015-11-01 13.04.29heute können wir Erfreuliches über Carline und ihre schwere Herz-Operation berichten:

Am Freitag 30. Oktober waren Robert und Ilse Heinze ziemlich fertig, weil es Carline nicht gut ging. Am Morgen waren die Schläuche gezogen worden und sie kam auf die normale Station. Insbesondere klagte sie über starke Übelkeit und war sehr schwach.

Samstag 31. Mittag sind sie mit mulmigem Gefühl ins Krankenhaus. Doch da ging es ihr bereits deutlich besser.

Und auch heute Sonntag 1. November merkte man deutliche Fortschritte. Sie hat  (laut ihrer Zimmergenossin) ruhig geschlafen und zum Frühstück ein Ei, Joghurt und eine Schnitte gegessen. Familie Heinze hat sie dann auch dazu bewegen können, sich  – wenn auch sitzend – zu bewegen.  Zähne putzen , sich etwas frisch machen  – und das ohne fremde Hilfe.

Sie hat sich auch gefreut, mit Claire Höfer zu telefonieren, der sie sagte, es „ginge so“ und sie hätte „nicht sehr viele Schmerzen“. Zurück im Zimmer fragte Robert Heinze sie, ob sie nicht ein bisschen in „Facebook“ gehen wolle. Sie wollte dann nicht zurück ins Bett, da der Laptop so stand, dass er nur sitzend zu bedienen war. Danach waren alle Anwesenden erst mal abgemeldet! Dabei ist auch das Foto entstanden.

Der Hautausschlag ist mittlerweile deutlich besser geworden. Nach der OP sah das heftiger aus. Wird sich aber laut Stationsarzt wieder verlieren. Ilse Heinze und Carline cremen heftig. Gegen Mittag wurden dann auch die letzten Messdrähte entfernt.

In Bälde wird Carline dann das Krankenhaus  verlassen und in eine andere Klinik zur Nachsorge verlegt. Das macht es dann für Familie Heinze einfacher, den Kontakt zu halten, da die neue Klinik näher am Wohnort von Familie Heinze ist.

Klinisch gesehen ist alles gut gegangen. Jetzt braucht es noch einige Tage bzw. Wochen der Nachsorge.

So hoffen wir auf weitere gute Genesung von Carline!