Gymnasium Gröbenzell Bericht über die unterstützten Patenkinder im Schuljahr 2021/2022

Unsere Patenkinder in Haiti

Die Würde des Menschen ist unantastbar!

Ein liebevolles Zuhause, Zugang zu Bildung und die daraus resultierenden Perspektiven sind für viele unserer SchülerInnen selbstverständlich. Uns ist es wichtig, dass unsere SchülerInnen immer wieder über den eigenen Tellerrand hinausschauen, dass sie sehen, dass die Situationen, in die Menschen hineingeboren werden, sehr unterschiedlich sein können. Gemeinsam mit ihnen reflektieren wir, welche Voraussetzungen für ein würdevolles Leben erfüllt sein müssen und geben ihnen die Möglichkeit, zu erkennen, dass sie sich einbringen können.

Deshalb unterstützt das Gymnasium Gröbenzell seit 17 Jahren die kleine Hilfsorganisation „Haiti Kinder Hilfe“, indem viele unserer Klassen Patenschaften übernehmen, um Kindern in einem der ärmsten Länder der Welt, einen Platz im Waisenhaus, eine Schulausbildung und damit eine Option für eine gelingende Zukunft zu schenken.

Uns ist wichtig, dass unsere GymnasiastInnen erleben, dass soziales Engagement etwas bewirken kann: und in diesem Schuljahr können wir durch unsere Spenden das Leben von haitianischen Kindern positiv verändern: wir finanzieren mit dem Spendenbetrag von 9.586,60 Euro in diesem Jahr die Schulbildung und ein warmes Mittagessen für 30 Kinder. Dabei ist besonders die Spendenfreudigkeit unserer 5. Klassen und die Patenschaft der OTGS (unserer offenen Ganztagesschule) hervorzuheben.

Stellvertretend für die 30 haitianischen SchülerInnen, die wir in diesem Schuljahr durch unsere Patenschaften unterstützen, möchte ich Ihnen Steeve Robert und Rodson Bernadine etwas genauer vorstellen.

Der kleine Steeve, der von unserer 5a gesponsert wird, feierte vor einigen Monaten im Waisenhaus seine Erstkommunion und berichtet begeistert davon: Wir waren zu acht und es war ein unvergesslicher Tag. Wir fühlten uns wie Könige und Königinnen -alle schauten uns an – wir waren sehr schön. Er bedankt sich bei allen – auch bei uns – dass ihm diese Feier möglich gemacht wurde.

Rodson, den wir schon seit vielen Jahren unterstützen, ist mittlerweile 20 Jahre alt. Momentan haben die Klassen 7d und 9d seine Schulpatenschaft inne. Rodsons Lebensgeschichte beginnt traurig – und ist typisch für viele haitianische Kinder: Er wurde als Kleinkind von seiner Mutter verlassen, seinen Vater kennt er nicht. Er kam als eines der ersten Kinder ins Waisenhaus. Frau Wanner (die frühere Betreuerin dieses Projektes) hat das Waisenhaus 2016 besucht – und ihn damals noch als wilden, stürmischen Teenager erlebt. Jetzt – 6 Jahre später – ist er zu einem ernsthaften jungen Mann herangewachsen, der über die Chancen, die die Schule – und wir durch unsere Patenschaft – ihm bieten, reflektiert und er stellt die Hoffnung, die wir durch unser Projekt einer Gruppe von Kindern schenken können, in den Vordergrund: Ich bin begeistert, zu sehen, wie Kinder, die hoffnungslos waren, ins Waisenhaus aufgenommen werden konnten und es dort durch Liebe, Respekt und gegenseitige Hilfe geschafft haben, wieder Lebensmut zu finden und Perspektiven zu bekommen. Heute ist Rodson ein Vorbild für die kleineren Jungen und Mädchen. Er besucht die 12. Klasse und arbeitet hart daran, die Aufnahmeprüfung für ein gutes College zu bestehen, um seinen Traum – er möchte Ingenieur werden – verwirklichen zu können.

Projekte der Partnerschule

Das Waisenhaus versucht durch Bildung Perspektiven und Zukunftschancen zu schaffen, indem es ein Umfeld gestaltet, das Erfolgserlebnisse bietet und so dazu beiträgt, dass die SchülerInnen ein positives Selbstwertgefühl aufbauen. So ist zum Beispiel die Arbeit im Gemüsegarten eine willkommene Abwechslung zum Schulalltag. Zwar kann auf Grund von Bewässerungsproblemen nur saisonal geerntet werden – aber alle freuen sich darüber, wann immer durch die selbst angebauten Produkte die Speisepalette erweitert wird.

Beim neuesten Projekt des Waisenhauses geht es um „Aufforstung“: gerade ist eine Baumschule angelegt worden, die aus 20 verschiedenen Baumsorten mit insgesamt 1500 Pflanzen besteht. Neben dem aktiven Beitrag zum Klimaschutz wird den Kindern die Bedeutung von Pflanzen beigebracht und es ist geplant, ihnen die Verantwortung für die Pflege der jungen Bäume zu übertragen.

Hier und in Haiti verfolgen die Schulen das gleiche Ziel:

Wir wollen Selbstvertrauen schenken und Mut zusprechen, das eigene Leben in die Hand zu nehmen und sich eine selbstbestimmte Zukunft aufzubauen. Wir versuchen hier und dort die Möglichkeit zu bieten, in einer liebevollen Gemeinschaft Wissen zu erwerben, um in dieser Welt seinen Platz zu finden Bei uns können Fremdsprachenkenntnisse und digitale Grundlagen bei dieser Suche helfen, in Haiti natürlich auch – aber hier geht es oft erst einmal darum, überhaupt zur Schule gehen zu dürfen.

Überall legt Bildung einen Grundstein zur Wahrung der Würde. Deshalb wollen wir das Haiti-Projekt auch die kommenden Jahre weiter begleiten und unterstützen.

In diesem Sinne bedanke ich mich aus vollem Herzen bei allen SchülerInnen und KollegInnen, die dazu beitragen, diesen Grundstein zu legen – sei es für unsere SchülerInnen am Gymnasium Gröbenzell oder sei es für unsere 30 haitianischen Kinder.

Liebe Grüße

Nadja Frere

Blumensamen für Haiti

Grundschule Adelzhausen spendet für Haiti

02.04.2022 Am Samstag fand in Sielenbach, einem Nachbarort von Aichach,  ein Hobby-Künstlermarkt statt bei dem zwei Schülerinnen, Amelie Morice und Zuza Malisz, eine tolle Idee hatten und selbstgesammelte Blumensamen gegen eine Spende für die Haiti Kinder Hilfe an die Besucher abgaben.

Der Erlös beläuft sich auf über 300 Euro.

Am Präsentationssstand der Bürgermeister von Sielenbach Herr Heinz Geiling zusammen mit Amelie und Zuza

Cornelia Funke liest für die Schüler des Deutschherren-Gymnasiums

25.03.2022

Cornelia Funke liest für die Schüler des Deutschherren-Gymnasiums in Aichach per Video aus ihrem Buch “Reckless – Auf silberner Fährte”

Erfolge trotz schwieriger Umstände

Aichacher Nachrichten, 09.12.2021

Weihnachtsrundbrief 2021

Aichach, Dezember 2021

Liebe Mitglieder, Freunde und Unterstützer der Haiti Kinder Hilfe e.V.!

In unserem letzten Rundbrief mussten wir über die Ermordung des haitianischen Präsidenten Jovenel Moise berichten. Leider hat sich seitdem die politische Situation in Haiti weiter verschlechtert. Statt einer funktionierenden Regierung beherrschen zahlreiche gewalttätige Banden und korrupte Clans weite Bereiche des Landes. Dazu kamen der verheerende Tropensturm Grace und im August das Erdbeben im Südosten des Landes mit Zentrum bei Saint-Louis-du-Sud. Über 2.000 Tote sind zu beklagen. Als Soforthilfe nach dem Erdbeben konnte Hervé (unser Arzt) mit einer kleinen Hilfsmannschaft in das betroffene Gebiet reisen. Medikamente und Nahrungsmittel wurden auf diese Weise direkt an die notleidende Bevölkerung verteilt.

Vielleicht fragen Sie: Was kann hier ein Verein wie die Haiti Kinder Hilfe e.V. ausrichten? Sie dürfen versichert sein, dass der Vorstand alles daransetzt, zu helfen – dort wo es möglich und sinnvoll ist. So können wir weiterhin unsere Projekte unterstützen:

  • Finanzierung der Erzieher in Waisenhaus und Schule „Notre Dame de la Médaille Miraculeuse“ in Cap Haitien mit ca. 400 Kindern
  • Ein Heim der Familie Kizito für ca. 30 Straßenjungen in Port-au-Prince (PaP)
  • Zwei Kinderhäuser im Kinderdorf der Lebensmission in Gonaives
  • Bezahlung der Lehrer an der Schule Lucia Academie in PaP mit ca. 500 Schülern
  • Orthopädische Operationen für arme Kinder durch den Verein Healing Health

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Kinder beim Spiel im Hof des Waisenhauses in Cap Haitien

Unsere zwei Studien-Absolventen

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Immer wieder erleben wir auch Erfolge, an denen wir Sie gerne teilhaben lassen. Das ermutigt uns – gerade in dieser schweren Zeit:

In unserem Jungenheim, in dem derzeit noch einige junge Männer wohnen, haben im Herbst 2021 zwei Jugendliche die Ausbildung als Mechatroniker beendet. Sie suchen derzeit einen Praktikumsplatz. Wir hoffen, dass sie anschließend einen Job finden werden.

Eine „Erfolgsgeschichte“ ist Hervé, der junge Arzt, der in einem Kinderheim der Haiti Kinder Hilfe (HKH) aufgewachsen ist und vor einigen Jahren sein Studium abgeschlossen hat. Von einem deutschen Arzt hatte die HKH eine komplette Praxiseinrichtung geschenkt erhalten. Dank vieler ehrenamtlicher Helfer und eifriger Spender für den Seetransport und die Entzollung konnte die Praxis nach Cap Haitien transportiert werden. Nun kann Hervé die arme Bevölkerung behandeln und aus jeder seiner E-Mails spricht ein sehr großer Dank an die HKH – und dieser Dank gebührt besonders auch Ihnen! Jede einzelne Spende ist sehr wertvoll.

H:\Dokumente\Test\Bilder für RB Nov.21\WhatsApp Image 2021-10-24 at 17.25.31.jpegH:\Dokumente\Test\Bilder für RB Nov.21\WhatsApp Image 2021-10-25 at 18.17.51.jpegH:\Dokumente\Test\Bilder für RB Nov.21\WhatsApp Image 2021-10-25 at 18.16.48.jpegHervé und eine Krankenschwester in der Arztpraxis

Trotz aller negativen Nachrichten dürfen wir dankbar sein, dass viel Gutes erreicht wurde. Dieser Dank gilt vor allem auch Ihnen, liebe Freunde der Haiti Kinder Hilfe.
Wir freuen uns auf Ihre weitere Unterstützung für die wirklich armen Menschen in Haiti.

Mögen Sie einen besinnlichen Advent erleben und ein frohes Weihnachten.
Das Fest der Menschenfreundlichkeit möge auch Haiti Segen bringen.

“In allen Dingen ist hoffen besser als verzweifeln.”
(Johann Wolfgang von Goethe)

Hoffnung gibt (wenigstens) Kraft.

Mit den besten Wünschen für Sie und herzlichen Grüßen

Der Vorstand:

Alois Vogg, Monika Hofmann, Robert Heinze,

Ulla Rehermann, Helma Maydl, Alfons Magg

PS: Falls Sie diesen Rundbrief per Post erhalten, jedoch eine E-Mail-Adresse haben, teilen Sie uns diese bitte mit. Dann können wir Porto sparen!

Spendenkonto: Haiti Kinder Hilfe e.V. , Spardabank München e.G., DE62 7009 0500 0001 0221 80, BIC GENO DE FIS0 4

 

 

Aichacher Nachrichten 16. September 2021

Aichacher Nachrichten vom 10.09.2021

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Sommer-Rundbrief 2021

Arztpraxis für Haiti

Rundbrief Februar 2021

Februar 2021

Liebe Freunde der Haiti Kinder Hilfe,

Es erscheint uns, die wir hier in Europa so dramatisch um das Thema des Covid 19 kreisen, sehr seltsam, dass dieser Virus in Haiti keine größere Rolle zu spielen scheint. Von den vielen Menschen, mit denen wir stetig in Kontakt sind, spricht fast nie jemand das Thema an. Eine teilweise Erklärung scheint darin zu liegen, dass nur 4,5 % der Bevölkerung stark gefährdet sind, weil sie über 65 Jahre alt sind. Die Menschen haben, so wie es aussieht, ganz  andere Probleme. Sie müssen mit der nach wie vor sehr schwierigen politischen Situation fertig werden, deren Folgen für ihren Alltag schwerwiegend sind: Unsicherheit und Gewalt sind fast überall. Entführungen haben rasant zugenommen.

Trotz der politisch angespannten Situation haben einige unserer Jungs ihre Ausbildung erfolgreich abschließen können und ein unabhängiges Leben anfangen können. Ernson, der Schneider geworden ist, hat in der Werkstatt des Schneidermeisters, bei dem er ein Praktikum gemacht hat, „seine Ecke“ eingerichtet mit den von der HKH bekommenen eigenen Materialien und der eigenen Nähmaschine. Wenn der Meister ihn braucht, beschäftigt er ihn und bezahlt ihm sogar etwas mehr als üblich, weil Ernson auf seiner eigenen Nähmaschine arbeiten kann. Und Ernson kann eigene Aufträge annehmen.

Im Heim sind jetzt noch sechs junge Männer. Zwei studieren Elektromechanik, zwei Automechanik und zwei gehen noch zur Schule. Berthony bewährt sich recht gut als neuer Heimleiter. Nächstes Jahr werden einige Jungs zu „unseren“ Jungs dazustoßen, junge Männer, für die der deutsche Verein „Lebensmission“, der in Gonaïves weiter im Norden Haitis mit seinem Kinderdorf angesiedelt ist, eine Bleibe sucht, weil die jungen Leute in Port-au-Prince studieren werden. Francis, der französische Erzieher, ist bereit, sobald es etwas weniger gefährlich ist, auf eigenes Risiko hin und wieder hinzufahren und Berthony zur Seite zu stehen.

Unsere beiden Heime wurden in neue Trägerschaften überführt. Natürlich verfolgen die neuen Träger dieselben Ziele wie die HKH, nämlich bedürftigen haitianischen Kindern zu helfen, und sie haben sich  verpflichtet, die Heime in diesem Sinn weiter zu nutzen. Das Jungenheim wird – wie bisher – für junge Leute in Schule, Ausbildung oder Studium zur Verfügung stehen. Im ehemaligen Mädchenheim sind kleine Straßenjungs aus dem nahegelegenen Slum Cité Soleil untergebracht.

Die jüngeren, nicht im Heim lebenden „Externen“, die wir versorgen, sind guter Dinge. Berthony schaut auch bei ihnen zuverlässig nach dem rechten.

Das Waisenheim  in Cap Haitien hat die Zahl der Kinder auf 45 reduziert.  Das haitianische Sozialministerium hat fürs ganze Land eine eigentlich ganz gute Maßnahme beschlossen, aber sie wird drastisch und vollkommen undifferenziert durchgesetzt, so dass ungute, sehr schwierige Situationen entstehen: Kinder, die noch eine Rest-Familie haben (eine Oma, einen Onkel…) müssen aus den Heimen zurück in die Familie. So muss z.B. ein kleines Mädchen, dessen Mutter psychisch krank ist, auf der Straße lebt und bettelt, „zurück zur Mutter“! Das Heim  behält aber diese Kinder als „Externe“, betreut sie, zahlt Schule und Lebensmittel… und hat dadurch mehr Arbeit und teilweise mehr Kosten, als wenn die Kinder im Heim wären! Die Schule geht unverändert weiter. Sie hat im Moment 339 Schüler, die aus dem Heim und aus den Armenvierteln kommen, und zählt qualitativ nach wie vor zu den wirklich guten Schulen Haitis. Allen Schülern wird da täglich zusätzlich zum Unterricht eine gute Nachhilfe angeboten, denn zu Hause haben sie keine Hilfe!

Die Zusammenarbeit mit der orthopädischen Klinik „Healing Hands for Haiti“ läuft reibungslos. 16 Kindern wurde im Jahr 2020 durch die Unterstützung der Haiti Kinder Hilfe eine Behandlung ermöglicht, bzw. eine Prothese angepasst.

Wir konnten im Jahr 2020 die Lypedha-Schule der Taubertäler Hilfsgemeinschaft leider nicht besuchen, weil die Fahrt dorthin zu gefährlich war. Aber alles, was wir hören, lässt darauf schließen, dass trotz der großen Einschränkungen, die durch die vielen langen Unterbrechungen des Schuljahres 2019-2020  entstanden, die Schüler ins nächste Schuljahr aufgenommen werden konnten. Den Schülerinnen und Schülern konnten Extra-Kurse während der Ferien angeboten werden, so dass sie einiges an verpasstem Lernstoff nachholen konnten.

Was Schwester Paësie angeht, so fragen wir uns immer wieder, wie sie es schafft, derart vielen Kindern auf verschiedenste Weise zu helfen. Ihre inzwischen 5 Heime (das größte ist in dem Haus des ehemaligen Mädchenheims der HKH untergebracht) platzen aus allen Nähten und beherbergen inzwischen 98 Kinder. Sie haben da nicht nur ein Dach über dem Kopf und ein eigenes Bett – für sie ein unvorstellbarer Luxus, auch wenn in den Schlafsälen die Stockbetten sehr dicht aneinander stehen -, sie bekommen auch 3 Mal am Tag etwas zu essen, werden sorgfältig betreut und gehen zur Schule! Für ca. 1000 Kinder organisiert sie in ihren 9 Schulen in Cité Soleil Unterricht oder Kurse. Ungefähr während neun der zwölf Monate des Jahres  bekommen diese 1000 Kinder auch ein warmes Essen. Nur wenn das Geld nicht reicht, gibt es eine Zeit lang kein Essen!

Wir konnten einen Container mit medizinischem Material und Praxiseinrichtung nach Cap-Haïtien verschicken. Ein Ärzteehepaar aus der Schweiz hatte beim Auflösen seiner Praxis alles geschenkt. Bald wird da also eine gut eingerichtete Praxis zur Verfügung sein, um auch ärmere Menschen qualitativ gut zu versorgen. Einen ausführlichen Bericht dazu finden Sie demnächst auf unserer Homepage.

Claire und Frank Höfer werden dieses Jahr nicht nach Haiti fliegen. Zu unsicher und gefährlich ist die Situation dort. Aber die sehr vielen regelmäßigen Kontakte erlauben uns, ein recht genaues Bild von der Situation in den Heimen und bei unseren verschiedenen Partnern zu haben.

Bei der nächsten Mitgliederversammlung wird unsere Vorsitzende, Claire Höfer, nach über 10 Jahren des intensiven Einsatzes aus dem Vorstand ausscheiden. Die Covid-Krise hat ihre berufliche Situation verändert. Claire Höfer hat jetzt ihren Lebensschwerpunkt in Frankreich. Sie wird sich jedoch natürlich weiter für die ärmsten der haitianischen Kinder einsetzen und außerdem noch – wahrscheinlich bis Ende 2023 – die Verantwortung für das Heim „unserer Jungs“ behalten, sodass sie diese bis zum Ende ihrer „HKH-Zeit“ begleiten wird. Die übrigen derzeitigen Vorstandsmitglieder stellen sich wieder zur Wahl, wobei Alois Vogg für den Vorsitz kandidieren wird.  So hoffen wir für die Haiti Kinder Hilfe weiterhin auf einen kompetenten und engagierten Vorstand.

Zusammen mit unseren Partnerorganisationen in Haiti danken wir Ihnen allen herzlich für Ihr Interesse und Ihre treue Hilfe. Bitte unterstützen Sie uns weiter, damit wir uns auch in diesem neuen Jahr für das Wohl der haitianischen Kinder erfolgreich einsetzen können.

Wir wünschen Ihnen alles erdenklich Gute für das nun schon begonnene Jahr.  

Für den Vorstand

Claire Höfer        Monika Hofmann                 Alois Vogg

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