Lounas Dankesbrief

Ein Filmbericht von Claire und Frank Höfer über die Situation in Haiti im Januar 2019

Claire und Frank Höfer waren im Januar 2019 in Haiti und haben ihre Eindrücke und Erfahrungen in einem Film zusammengefasst. In knapp 30 Minuten bekommen Interessierte einen eindrucksvollen Einblick in den haitianischen Alltag sowie einen Überblick über die Entwicklung unserer Projekte und der Hilfe vor Ort im vergangenen Jahr.

Um diesen Film anzuschauen, drücken Sie bitte den Button auf der rechten Seite: Aktueller Film über unsere Arbeit vor Ort.

Protokoll der Mitgliederversammlung der Haiti Kinder Hilfe e.V.

Am Samstag, 16. März 2019 fand im Bürgerhaus Klingen, 86551 Aichach, die Mitgliederversammlung der Haiti Kinder Hilfe e. V. statt. Beginn 14.00 Uhr – Ende 17.00 Uhr

Zu Beginn der Versammlung begrüßte die Vorsitzende Claire Höfer die anwesenden
17 Mitglieder sowie die interessierten Gäste der Versammlung.

TOP 1 Frau Höfer stellte die Beschlussfähigkeit der Versammlung fest und schlug den Beisitzer
Robert Heinze als Versammlungsleiter vor. Die Mitglieder stimmten dem zu.

TOP 2 Herr Heinze fragte die Mitglieder, ob es Einspruch gegen die frist- und formgerechte Einladung zur Mitgliederversammlung oder die vorgeschlagene Tagesordnung gebe. Dies war nicht der Fall.

TOP 3  Die Mitglieder genehmigten das Protokoll der Mitgliederversammlung vom 17. März 2018.

TOP 4 Claire Höfer berichtete über die Aktivitäten der Haiti Kinder Hilfe in 2018. Am Anfang ihres Berichtes stand ein Film, der beim letzten mehrwöchigen Besuch von Claire und Frank Höfer in Haiti entstand. In knapp 30 Minuten bekamen die Mitglieder einen eindrucksvollen Einblick in den haitianischen Alltag, sowie einen Überblick über die Entwicklung unserer Projekte und der Hilfe vor Ort im vergangenen Jahr. Dank der erklärenden Kommentare von Claire Höfer wurde die große Bedeutung der Hilfe unseres Vereins für die vielen Menschen die wir erreichen erneut allen Anwesenden vor Augen geführt. Anschließend wurden viele Fragen gestellt und beantwortet. Nicht zuletzt wurde dem Vorstand von den Mitgliedern für die geleistete Arbeit gedankt und viel Kraft für die Zukunft gewünscht.

TOP 5 Der Bericht der Schatzmeisterin Ursula Rehermann  gab einen vollständigen und verständlichen Einblick in die Einnahmen -und Ausgaben des Vereins. Die ausführlichen und anschaulichen Erläuterungen zeigten aber auch die Komplexität einer Buchhaltung mit Einnahmen und Ausgaben in drei Währungen (Euro, Dollar und Gourdes) über Kontinente hinweg. Gemeinsam mit dem stellv. Vorsitzenden Alois Vogg sind darüber hinaus auch die Vorgaben des Vereins sowie die ordnungsgemäße Abwicklung der umfangreichen Zahlungsströme vor Ort zu überwachen. Dies ist umso wichtiger, da wir leider in 2018 erneut einen Rückgang der Spenden zu verzeichnen hatten. Entsprechend wächst der Druck, die Ausgaben immer wieder einer kritischen Betrachtung zu unterwerfen. Trotzdem war die Haiti Kinder Hilfe auch im letzten Jahr in der Lage, ihre Projekte weiter zu betreiben und die zugesagte Unterstützung unserer Partner zu gewähren.

TOP 6 Für die Kassenprüfer Karl Stängl und Alfons Magg erstattete Herr Stängl den Bericht über die erfolgte Prüfung der Buchhaltung. Er bescheinigte der Schatzmeisterin eine tadellose und sorgfältige Belegführung und dankte ihr für die sehr gute Arbeit.

TOP 7 Deshalb konnte die Mitgliederversammlung auf Antrag der Kassenprüfer dem Vorstand für das abgelaufene Geschäftsjahr die Entlastung erteilen.

TOP 8 Zum Schluss der Mitgliederversammlung wurde angeregt diskutiert und Ideen und Anregungen für die zukünftige Arbeit gegeben. Insbesondere wurde auf die Notwendigkeit verwiesen, die Bemühungen um zusätzliche Spenden und Patenschaften zu verstärken.

Erneut dankten die Mitglieder dem Vorstand und den Helfern und gaben ihrer Hoffnung Ausdruck, dass auch in 2019 die Arbeit der Haiti Kinder Hilfe erfolgreich fortgesetzt werden kann.

Haiti Kinder Hilfe e. V.

BGB-Vorstand: Claire Höfer, Monika Hofmann, Alois Vogg          

Protokoll: Luise Vogg

 

Deutschherrn-Gymnasium Aichach spendet an die Haiti Kinder Hilfe

Artikel über die Haiti-Kinderhilfe im Tölzer Kurier vom 14.03.2019

Spenden für Haiti in guten Händen

Bei zahlreichen Veranstaltungen im Loisachtal wird immer wieder Geld für Menschen in Haiti gesammelt. Die Projekte dort sind auf die Unterstützung angewiesen und entwickeln sich gut.

VON CHRISTIANE MÜHLBAUER

Kochel am See/Benediktbeuern/Bichl – Die Pfarreiengemeinschaft Kochel, Benediktbeuern und Bichl veranstaltet jedes Jahr ein Fastenessen, dessen Erlös an die Don Bosco Schwestern gespendet wird. Deren Haiti-Hilfe wird in Bonn koordiniert. Im vergangenen Jahr kamen 1100 Euro zusammen, berichtet Diakon Hubertus Klingebiel. Heuer findet das Fastenessen am Sonntag, 31. März, im Pfarrhof statt.

Die Don Bosco Schwestern sind dankbar für die Unterstützung. Haiti zählt zu den ärmsten Ländern der Welt, in der Regel wird aber nur bei Naturkatastrophen in den internationalen Medien über die Karibikinsel berichtet. Die Ordensfrauen unterhalten 15 Einrichtungen in Haiti, sechs in der Hauptstadt Port-au-Prince. Es handelt sich um Schulen, Ausbildungsstätten und ein Waisenhaus, berichtet Schwester Birgit Baier, die auch Kontakt zu Diakon Klingebiel hält.

Mit den Spenden werden unter anderem Schulmaterialen und Essen für die Kinder bezahlt. „Die Schüler stammen aus armen Familien und sind auf ein Essen in der Einrichtung angewiesen“, berichtet die Ordensfrau. Meist gebe es ein Reisgericht und Bohnen, „das ist nahrhaft“. Auch Lehrergehälter werden durch die Spenden finanziert.

Das jüngste Projekt ist ein Waisenhaus für Mädchen. Es wurde nach dem schlimmen Erdbeben 2010 errichtet. Unter den Folgen leide das Land noch immer, sagt Sr. Birgit. Auch Einrichtungen der Ordensfrauen wurden damals zerstört. Derzeit sind in dem Waisenhaus 150 Kinder in zehn Gruppen mit jeweils einer Erzieherin untergebracht. Zudem gibt es eine Grundschule.

Weil die Schwestern den Jugendlichen auch Perspektiven für einen Beruf geben wollen, wurde neben anderen Ausbildungsstätten auch eine „Hotelfachschule“ gegründet. „Es kommen mittlerweile Touristen nach Haiti. Dadurch entstehen Arbeitsplätze“, sagt Sr. Birgit. Die Jugendlichen lernen in einer neun Monate dauernden Ausbildung, wie in einem Hotel gearbeitet wird, bekommen Grundlagen für Küche, Service und auch Buchhaltung vermittelt.

Vor allem auf dem Land müsse man tätig werden, sagt die Ordensfrau. Es gebe Ideen, wie man beispielsweise mit Teeanbau und -verkauf Einnahmen generieren könnte. „Die Familien sollen vor Ort bleiben können. Sonst wandern viele in die Hauptstadt und versuchen, sich dort als Tagelöhner durchzuschlagen.“

120 Ordensfrauen sind auf Haiti für die Don-Bosco-Gemeinschaft im Einsatz. Auffallend ist die hohe Zahl an Novizinnen, rund 20 Frauen interessieren sich für ein dauerhaftes Leben im Orden. „Es ist schön, dass so viele Frauen unser Leben teilen wollen und den Geist Don Boscos weitertragen“, sagt Sr. Birgit

Hilfe aus dem Loisachtal kommt auch von anderer Stelle, nämlich durch die Haiti-Kinderhilfe. Hier ist die Benediktbeurerin Anne Maier seit mehr als 25 Jahren engagiert. Sie betreut ehrenamtlich deren Internetseite und organisiert seit Jahren einmal in der Woche Tanzabende im Zentrum für Umwelt und Kultur. Der Erlös geht komplett an die Kinderhilfe.

Auch der Frauenbund Benediktbeuern und die Katholische Landvolkbewegung, die einmal im Monat einen Gottesdienst in der Basilika feiert, unterstützen die Haiti-Kinderhilfe. Diese und die Don Bosco Schwester sind in dem Karibikstaat gut verbunden. „Viele unserer Heimkinder erhalten bei den Salesianern eine Berufsausbildung“, sagt Anne Maier.

Die Kinderhilfe unterhält ebenfalls mehrere Heime und unterstützte in den vergangenen Monaten Jugendliche, damit sie zum Beispiel weiterführende Schulen besuchen oder auch studieren können. Alle Maschinenbautechniker, berichtet Maier, hätten erst ein Praktikum, dann eine feste Stelle gefunden. „Sie sind froh und stolz und haben schöne Dankesbriefe geschrieben.“ Die Kinderhilfe unterstützte aber auch Familien beim Bau von Häusern und finanzierte bei behinderten Kindern Operationen oder Prothesen.

Weitere Infos

Wer auch einen Beitrag leisten will, kann sich bei der Haiti-Kinderhilfe im Internet auf der Seite www.haitikinderhilfe.de informieren. Spendenkonto: Haiti Kinder Hilfe, IBAN DE62 7009 0500 0001 0221 80 (Sparda Bank München).

Über die Arbeit der Don-Bosco-Schwestern gibt es Informationen auf der Internetseite www.donboscoschwestern.net. Spendenkonto: Missionsprokur FMA; IBAN: DE12 3702 0500 0001 0739 00 (Bank für Sozialwirtschaft; Stichwort: Schulpatenschaft Haiti Pfarrei Benediktbeuern).

Informationen zum Projekt gibt es auch auf der Homepage der Pfarrei www.pfarrei-benediktbeuern.de (Bereich „Gruppen und Angebote“).

Der Artikel ist im Internet zu finden:

https://www.merkur.de/lokales/bad-toelz/benediktbeuern-ort28358/spenden-fuer-haiti-in-guten-haenden-11840531.html

Rundbrief November 2018

Liebe Freundinnen und Freunde der Haiti Kinder Hilfe,

Dieses Mal möchten wir ihnen im Rundbrief Fotos von Haiti und ausnahmsweise keine Bilder von unseren Kindern und Jugendlichen zu zeigen. Text und Fotos haben also keinen anderen Zusammenhang als dass es um das Land Haiti geht! 

Immer mehr von unseren jungen Leuten werden flügge. Sie fangen ihr unabhängiges Leben an.

Die Entscheidungen, die wir getroffen haben, um ihnen gute Ausbildungsmöglichkeiten zu geben, haben sich bewährt. Wir haben ihnen ermöglicht, Schulen, Ausbildungsstätten, Hochschulen, Technische Universitäten, Universitäten  zu besuchen, die teuer waren. Aber mit Abschlüssen, die in Haiti „etwas wert sind“, haben sie wirklich Chancen und finden Arbeit. Zum Beispiel haben bisher alle Maschinenbautechniker erst ein Praktikum, dann eine feste Stelle gefunden. Sie sind froh und stolz und haben uns schöne Dankesbriefe geschrieben.

Einer ist mit seinem  Jurastudium  nun ganz fertig und aus der WG ausgezogen. Er hat das kleine Startkapital, das alle bekommen, gekriegt und dazu noch einen Laptop, unverzichtbares Werkzeug für ihn! Dem Ziel, mit dem er das Studium anfing, wird er sich nun widmen können.: „Leuten in Haiti zu Gerechtigkeit verhelfen“. Seine Patin bei der HKH in Deutschland wird ihn noch 6 Monate lang unterstützen, denn der Anfang ist schwierig! Bis er genug Geld verdient, wird es dauern.

Mehrere Mädchen, die Kochen gelernt haben, machen Praktika in Restaurants.

Und eine ganze Menge junger Leute geht noch ins Gymnasium oder besucht eine Ausbildung. Das Schuljahr hat für alle angefangen, ein neuer Nachhilfelehrer ist engagiert.

4 Jungs haben in den Sommerferien eine Kurzausbildung gemacht. Die Firma, die das anbot, stellt Smartphones und Tablets her und den Jungs wurde beigebracht, solche Elektronikgeräte zu reparieren. In Haiti ist der Bedarf danach sehr groß. Am Ende bekamen sie ein Set von kleinen Werkzeugen. Einer fängt jetzt an, damit sein Geld zu verdienen. Man braucht sich nur auf den Bürgersteig zu setzen mit einem Schild und die Kunden können kommen! Die drei anderen gehen weiter aufs Gymnasium.

EINE  NEUIGKEIT: Wir haben seit Anfang Mai einen neuen Volontär aus Frankreich. Er ist 62 Jahre alt, war Erzieher und hat sehr viel Erfahrung. Noch topfit wollte er seinen Ruhestand mit einem sinnvollen Einsatz irgendwo auf der Welt beginnen,  „solange es noch gut geht“! Die DCC (Délégation Catholique pour la Coopération) hat ihm Haiti vorgeschlagen und im März haben wir ihn kennen gelernt. Durch sein Alter und seine weißen Haare genießt er in Haiti automatisch mehr Respekt als ein junger Erzieher. Das ist bei unseren jungen Leuten sehr günstig! Er hat schon viel in die Hand genommen und begleitet unsere Jugendlichen hervorragend. Er hat schon seinen Vertrag, der ursprünglich bis Mai 2020 geht, um 4 Monate verlängert, weil es „unverantwortlich wäre nicht den Schuljahresanfang 2020-2021 zu begleiten“. Wir sind sehr dankbar.

 

 

DAS  ARMENVIERTEL  CARREFOUR  AZTÉQUE: die HKH hat wieder einige Regendichte Häuschen finanziert und in der Schule dieses Viertels haben wir den ganzen Sommer lang die Lehrer (die von der HKH bezahlt werden) fortgebildet. Die Singapur-Methode, eine neue sehr gute Mathematikmethode, wird seit Schuljahresanfang angewendet und die Lehrer mussten lernen, sie einzusetzen. Die Schulbücher mir Arbeitsheften wurden per Container nach Haiti geschickt.

Erst Mal geht es darum, in der letzten Klasse der Vorschule richtig zählen zu lernen und dann in der ersten Klasse mit den 4 Grundrechenarten anzufangen. Nächstes Jahr kommt die zweite Klasse dazu. Wir werden jedes Jahr eine Klasse dazu nehmen.

Bei weltweiten Vergleichstests im Fach Mathematik landen Schüler aus Singapur, Südkorea oder China auf den vorderen Plätzen. Das liegt an dieser Methode, die den Kindern Mathe auf eine anscheinend total natürliche Weise beibringt. Es war uns ein Anliegen, ärmsten Kindern diese Möglichkeit zu geben.

IM  WAISENHEIM « Institut Notre Dame de la Médaille Miraculeuse » in CAP-HAïTIEN haben nach den Sommerferien nun alle Erzieher, die von der Haiti Kinder Hilfe bezahlt werden, den „normalen Schulalltag“ wieder eingeleitet. Während der Ferien gab es eine Fülle von Aktivitäten – teilweise dank der vielen Volontäre, die da helfen.

Wir freuen uns darauf, im Januar alle Kinder zu sehen und auch alle Neuerungen (neue Häuser, eine Regenwassersammelanlage usw…) zu besichtigen.

SCHWESTER  GODELIEVE ist nach einem Monat in Europa wieder im KINDERHAUS in CAP-HAïTIEN, das sie zusammen mit Marie-Catherine Bayle führt. Sie arbeiten sehr eng mit dem in Cap gut funktionierenden Jugendamt zusammen. Ihnen werden immer wieder Straßenkinder gebracht und in mühsamer Detektivarbeit suchen sie nach deren Familie. Oft werden sie fündig und die Kinder können ihren Müttern wieder gegeben werden. Es ist nicht von ungefähr, dass diese Kinder auf der Straße gelandet sind. Die Mütter brauchen Hilfe, um die Kinder zu ernähren, zu kleiden und sie zur Schule zu schicken. Da hilft die HKH: wir übernehmen die Patenschaft für solche Kinder und bezahlen Lebensmittel, Schulgelder und Schulmaterial und auch die regelmäßige Begleitung dieser sehr bedürftigen Familien. Wir werden diese so sinnvolle Unterstützung in Zukunft ausdehnen und intensivieren.

 

DIE KÖRPERBEHINDERTEN oder KRANKEN KINDER und JUGENDLICHEN, denen die HKH Anfang des Jahres eine Prothese, eine OP oder eine langwierige orthopädische Behandlung bezahlt hat, werden wir bald in Port-au-Prince sehen können. Diese Arbeit ist sehr erfolgreich und befriedigend. Wir wollen sie unbedingt fortsetzen und haben Healing Hands for Haiti gebeten, uns bei unserem nächsten Aufenthalt weitere Kinder vorzustellen, die unsere Hilfe benötigen. Wir werden sie Ihnen in unserem Frühjahrsrundbrief vorstellen.

 

ALLE direkt von der HKH betreuten  „EXTERNEN“, die Kleinen  ( 5 bis 9 Jahre alt) sowie die Großen (16 bis 22 Jahre alt) haben im September ein neues Schuljahr begonnen. Bei den Großen machen zwei eine anspruchsvolle Ausbildung (Informatik und Wirtschafts-lehre).

Die Kleinen haben voller Begeisterung ihre Schulbücher und -hefte in Empfang genommen. Alle tragen stolz ihre Uniformen.

Wir wollen diesen Bericht mit fröhlichen, farbenfrohen Bildern beenden, denn trotz des Elends, der Korruption, der Kriminalität, der chaotischen politischen Zustände… ist Haiti ein Land voller Leben, und die Menschen können etwas sehr gut: den Augenblick genießen, wenn er schön ist!

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir sind dankbar, dass wir in diesem Jahr durch Ihre Unterstützung viel Gutes für haitianische Kinder und Jugendliche tun konnten. Wir danken Ihnen sehr herzlich dafür und natürlich bitten wir Sie weiterhin um Ihre Unterstützung.

Wir wünschen Ihnen eine schöne Adventszeit, gesegnete Weihnachten und ein glückliches Jahr 2019!

für den Vorstand

Claire Höfer, Alois Vogg, Monika Hofmann

Haiti Kinder Hilfe e.V., Sonnwendstr. 7, 86551 Aichach, 08251/3982

Spardabank München e.G., IBAN: DE62 7009 0500 0001 0221 80

BIC-Code: GENO DE F1S04

 

 

      
  

Datenschutzgrundverordnung DSGVO – Einwilligung zur Datenverarbeitung

Aichach, November 2018

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde der Haiti Kinder Hilfe e.V.!

Der Verein Haiti Kinder Hilfe e.V. benötigt für seine Verwaltung, insbesondere zur Einziehung der Mitgliedsbeiträge oder Veröffentlichungen im Zusammenhang mit dem Verein Ihre Einwilligung zur Nutzung einiger persönlicher Daten. Dies gilt auch für die Verwendung Ihrer Daten zum Zusenden von Briefen und/oder Emails. Es betrifft insbesondere Adressen, Email-Adressen, Telefonnummern, Kontonummern und Bilder.

Wir versichern Ihnen, dass Ihre Daten ausschließlich für Zwecke der Haiti Kinder Hilfe e.V. verwendet werden und nicht an Dritte weitergegeben werden.

Wir gehen davon aus, dass Sie der Datennutzung zu den obengenannten Zwecken durch die Haiti Kinder Hilfe e.V. zustimmen. Wenn wir diesbezüglich keine anderslautende Mitteilung von Ihnen erhalten, erlauben wir uns, dies als Einwilligung zur Verwendung Ihrer Daten zu betrachten.

Bitte beachten Sie folgende Ausführungen.

Ihre Rechte: Auskunft, Berichtigung, Löschung und Sperrung, Widerspruchsrecht

Sie sind gemäß § 15 DSGVO jederzeit berechtigt, gegenüber der Haiti Kinder Hilfe e.V. um umfangreiche Auskunftserteilung zu den zu Ihrer Person gespeicherten Daten zu ersuchen.

Gemäß § 17 DSGVO können Sie jederzeit gegenüber der Haiti Kinder Hilfe e.V. die Berichtigung, Löschung und Sperrung einzelner personenbezogener Daten verlangen.

Sie können darüber hinaus jederzeit ohne Angabe von Gründen von Ihrem Widerspruchsrecht Gebrauch machen und Ihre Einwilligung mit Wirkung für die Zukunft abändern oder gänzlich widerrufen. Sie können den Widerruf entweder postalisch oder per Email an die unten angegebenen Adressen übermitteln.

Mit freundlichen Grüßen

Der Vorstand der Haiti Kinder Hilfe e.V.

Claire Höfer, Vorsitzende

Monika Hofmann, stellv. Vorsitzende

Alois Vogg, stellv. Vorsitzender

Haiti Kinder Hilfe e.V.

c/o Alois Vogg

Sonnwendstr. 7

86551 Aichach

vogg@haiti-kinder-hilfe.de

Auf jeden Fall freuen wir uns, wenn Sie weiter mit der Haiti Kinder Hilfe in Verbindung bleiben zum Wohl Haitis und seiner Menschen und danken für Ihr Interesse.

Adelzhausener Grundschule spendet für Haiti

Ein Brief von Ernst Désir

Juli 2018

Brief von Ernst, einem Jungen, der bisher im Heim und zuletzt in der Jungen-WG der HKH gewohnt hat. Er stammt aus Cité Soleil, dem Schlimmsten Slum von Port-au-Prince und hat lange gebraucht, um das zu finden, was zu ihm passt. Wir haben ihn die ganze Zeit begleitet, beraten, unterstützt, bis er seine Begeisterung für das Bäckerhandwerk entdeckte.

(Kursiv und in Klammern Erklärende Bemerkungen von Claire Höfer)

Liebe Claire, lieber Vorstand,

ich freue mich sehr, Ihnen zu schreiben. Ich hoffe, dass es Ihnen mit Gottes Hilfe gut geht.

Das Jahr meiner Bäckerausbildung ist zu Ende. Um mein Diplom zu bekommen muss ich jetzt nur noch ein dreimonatiges Praktikum bei Caribean Market machen (einem großen Supermarkt mit Bäckerei und Imbissstube im reichen Viertel von Port-au-Prince)  .

Pater Zucchi (Leiter der Salesianer-Ausbildungen) hat uns gesagt, dass wenn wir uns gut verhalten und vor allem diszipliniert sind, es am Ende des 3-Monats-praktikums möglich sein kann, dass wir angestellt werden. Ich bin bereit, alles mir Mögliche zu tun, um angestellt zu werden.

Ich bitte Sie, mir noch zu helfen, die Fahrtkosten zu bezahlen (die Fahrt ist lang und die Fahrtkosten hoch. HKH wird sie natürlich übernehmen sowie die Kosten für einen Mittagsimbiss).

Ich will Ihnen ankündigen, dass ich vorhabe im Juli aus der WG offiziell auszuziehen.

Ich sage Ihnen ein herzliches Dankeschön dafür, dass Sie mir geholfen haben und vor allem dass Sie mit mir geduldig gewesen sind bei all meinen Nachlässigkeiten (Er war in der Tat ein Problemjunge. Es hat gedauert, bis man gefunden hat, was für ihn gut wäre. Er hatte schon eine Mechaniker Lehre angefangen und kurzzeitig sogar auch eine Maurerausbildung).

Gott behüte und segne Sie.

Ernst Désir

 

Frühjahr 2018

Liebe Freunde der Haiti Kinder Hilfe,

Nach unserem Aufenthalt in Haiti im Januar und Februar ist es wieder Zeit, Ihnen zu berichten.Nach wie vor ist Haiti ein äußerst schwieriges Land. Die politische Lage ist kompliziert, die Korruption erschreckend weit verbreitet, der Verkehr chaotisch, die Armut allgegenwärtig, die Kriminalität ständig drohend, der Müll überall sichtbar, der Prozentsatz der Analphabeten sehr hoch, die ökologische Situation katastrophal….  Angesichts dieser Situation könnte man entmutigt sein, aber wenn man gelungene Hilfe für einzelne Menschen  ins Auge fasst, glückliche Kinder sieht, gut ausgebildete Jugendliche, junge verantwortungsvolle Erwachsene, die Arbeit haben und ihren Lebensunterhalt verdienen, dann besteht immer Grund zur Freude und zur Hoffnung, denn es sind diese Menschen, die ihr Land vielleicht eines Tages verändern werden. Das ist es, was uns in der Haiti Kinder Hilfe motiviert und vorantreibt. Und so wollen wir Ihnen hier über einige der Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen berichten, die unterstützt werden, und über alte und neue Projekte.

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Laufe des Jahres 2017 sind einige unserer jungen Leute flügge geworden und haben ihr selbständiges Leben begonnen.

So wie wir es uns vorgenommen hatten, bemühen wir uns, die uns anvertrauten Kinder zu begleiten, bis sie im Leben Fuß gefasst haben. Jeder, der vorhat, sich mit einem kleinen eigenen Geschäft selbständig zu machen, und es mit unserem Team gut genug vorbereitet, kalkuliert und geplant hat, bekommt von der HKH ein kleines Startkapital. Es gibt Erfolgsgeschichten aber auch weniger gelungene Anfänge.

Stéphane hatte sich im Norden Haitis einen Stand aufgebaut, an dem er frisch gepresste Säfte und Sandwiches verkaufte. Die Regenfluten des Sturms Irma und die dadurch entstandenen  Überschwemmungen haben das Häuschen, in dem er lebte, weggeschwemmt und auch sein ganzes Material. Wir haben ihm einen kleinen Job verschafft, so dass er wenigstens überleben kann.

Éphésien studierte Physik und Chemie und hat nach dem Examen im August geheiratet und ist zurück nach Cité-Soleil gezogen. Es ist „sein Slum“. Die Situation dort hat sich gebessert und er fühlt sich da zu Hause. Éphésien hat noch keine Lehrerstelle, arbeitet aber vormittags als Aufsicht in einer Schule und nachmittags als Nachhilfelehrer in den Heimen.

Élimise, hat nach ihrer erfolgreichen Ausbildung als Schneiderin trotz langer Suche keine Arbeit gefunden. Sie hat angefangen mit Samen zu handeln. Sie kauft sie in Port-au-Prince, fährt mit dem Bus aufs Land und verkauft sie dort an Bauern. Es läuft gut und sie kann davon leben und auch ihren kleinen Jungen, Wodjerry ernähren. Dieser hat bei der HKH eine Schulpatenschaft, so dass sie die Schule nicht bezahlen muss.

Wadner hat ein Darlehen bekommen, um ein  Taptap – ein Sammeltaxi – zu kaufen. Er hat mit Yohann, dem französischen Volontär, der ein Jahr für die HKH da war, sein Projekt gut ausgearbeitet. Ein guter Vertrag wurde von unserem Rechtsanwalt aufgestellt und Wadner erklärt, so dass er genau wusste, worauf er sich  einlässt. Sehr feierlich wurde dann dieser Vertrag bei dem Anwalt vor Zeugen unterzeichnet. Stolz fährt  Wadner täglich immer dieselbe Strecke, so wie in Haiti üblich. Die Taptaps sind die öffentlichen Verkehrsmittel in Haiti. Er kann damit gut Geld verdienen und wird hoffentlich – so wie der Vertrag es vorsieht – in 4 Jahren alles abbezahlt haben. Er meint, dass er nicht einmal so lang brauchen wird.

Hervé, der Medizin studiert hat, ist schon länger selbständig. Er gibt immer noch Kurse in Krankenschwesternschulen und hält sich damit über Wasser. Er fährt weiterhin  regelmäßig mit dem Moped aufs Land, um dort kostenlos Menschen zu behandeln. Und er hat ein Darlehen von der HKH bekommen, hat damit ein Grundstück von 200 m² gekauft und baut darauf eine Praxis  (Haitianisch: ein kleines Behandlungszimmer). Es hat sehr lange gedauert, bis er anfangen konnte zu bauen, weil der Besitzer des Grundstücks versucht hat, ihn zu betrügen und Hervé einen  Anwalt einschalten musste. Danach hat der Nachbar versucht, mit dem Wegerecht Probleme zu machen. Das hat auch ein paar Monate gekostet. All das ist in Haiti üblich.  Hervé ist in dem Viertel bekannt und meint, dass er keine Probleme haben wird, Patienten zu bekommen.

Guyve Love, eine junge Frau, hat mit dem kleinen Startkapital einen Straßenladen eröffnet. Sie kann davon leben, weil sie den Standort sehr klug gewählt hat.

Job, ein junger Klempner, hat es noch nicht geschafft, eine Stelle zu bekommen.  Er wird von einigen Betrieben und einem großen Hotel bei Bedarf gerufen. Eine unsichere Situation, mit der er bisher aber zurechtkommt.

Hulda, die Agronomie studiert hat und Anfang 2017 einen Wettbewerb der  Pan American Development Foundation gewann, baut mit Hilfe des gewonnenen Geldpreises und eines Darlehens der HKH ein kleines Unternehmen auf, in dem sie Landwirtschafts-produkte haltbar machen will, um sie dann zu verkaufen. In Haiti müssen die Bauern oft zuschauen, wie ein Teil ihrer Ernte in der feuchten Hitze verfault, weil es keine geeigneten Aufbewahrungs- und Verarbeitungs-möglichkeiten gibt.

 

 

 

Von den Jugendlichen, die in den Heimen leben, geht noch eine ganze Anzahl in die Schule. Es sind die begabteren. Die meisten, so hoffen wir, werden es bis zum Abitur schaffen. Sie bekommen alle Hilfe, die sie brauchen. Nachmittags gibt es für sie und auch für manche Externen Nachhilfeunterricht—in Französisch, Englisch und vor allem in den wissenschaftlichen Fächern.

Andere machen eine Berufsausbildung.

Odrick und Ernson lernen mit Begeisterung Schneider. Odrick, der sich schon im zweiten Ausbildungsjahr befindet, bringt sogar den interessierten andern Jungs das Nähen bei.

Louna, Islande und Cassandra lernen Kochen und Backen. Alle drei träumen davon, irgendwann ein kleines Restaurant zu führen. Wahrscheinlich werden sie mit  einem Straßenverkauf von selbst zubereiteten Gerichten, kleinen Pasteten und Backwerk anfangen müssen. Wenn sie sich zusammentäten, könnten sie größer anfangen, aber das ist in Haiti äußerst schwierig, sogar unter Mädchen, die zusammen aufgewachsen sind.

Ernst hat nach langer Suche, die wir intensiv begleitet haben, endlich das gefunden, was ihm entspricht: er lernt Bäcker bei den Salesianern. Es kommen keine Beschwerden mehr. Er ist wie verwandelt: Er kommt morgens pünktlich, benimmt sich gut, und seine Lehrer sind mit ihm zufrieden.  Wir hoffen sehr, dass es bis zum Ende der Ausbildung andauern wird. Er hat vor, mit dem kleinen Startkapital der HKH in Cité Soleil eine Mini-Bäckerei aufzumachen und auch Pizzas herzustellen und zu verkaufen.

Wilthen hat sein Jurastudium jetzt beendet. Seine Diplomarbeit ist fast fertig.  Es fängt jetzt die schwierige Phase an, in der er Mentoren am Gericht finden muss, um die praktische Seite des Berufs zu üben – schwierig deswegen, weil das Kastendenken in Haiti es einem jungen Mann aus sehr armen Verhältnissen sehr schwer macht.

Aus dem Heim und der WG haben 5 junge Männer, die das Abitur gemacht hatten,  gewählt, Industriemechanik zu studieren. Zwei sind damit fertig und beide haben Praktika gefunden, die die Aussicht bieten, in eine feste Anstellung verwandelt zu werden. Drei werden im Herbst 2018 fertig. Alle fünf sind sehr zufrieden und sehr dankbar, eine so gute Ausbildung genossen zu haben, dass sie große Chancen haben, eine Anstellung zu finden.

Externe.  Es gibt 2 Gruppen: die „Kleinen“, die 4 bis 8 Jahre alt sind, und die „Großen“, die die letzten 3  Klassen vor dem Abitur besuchen. Wir bezahlen die Schule oder Ausbildung und sie bekommen auch manchmal von uns die Grundnahrungsmittel. Es läuft gut.

Wir haben angefangen, Kindern und Jugendlichen, die eine körperliche Behinderung haben,  im Rahmen von Healing Hands for Haiti zu helfen.

Seit mehreren Jahren verfolgen wir die Arbeit dieser amerikanischen Hilfsorganisation, die eine orthopädische   Klinik in Port-au-Prince betreibt. Healing Hands hat hohe Kosten und kann nur einen geringen Teil der Prothesen und Behandlungen kostenlos geben. Manche Familien können ihrem Kind deswegen keine Behandlung zukommen lassen. Da springt jetzt die HKH ein.

Hier einige Beispiele

                

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Healing Hands hat auch die Schusterwerkstatt bekommen, die wir nach Haiti geschickt haben. So werden orthopädische Schuhe und Gehhilfen gefertigt. Auch für Menschen, die sie nie bezahlen könnten.

 

 

Die LYPEDHA-Schule im Armenviertel Carrefour Aztèque, die von der Taubertäler Hilfsgemeinschaft gebaut wurde und deren Lehrer von der HKH bezahlt werden, gedeiht unter der Leitung ihres sehr guten und engagierten Direktors. Sie hatte bisher eine Vorschule und 6 Klassen. Dieses Schuljahr hat sie eine 7. Klasse eröffnet und jedes Jahr wird eine neue Klasse dazukommen, bis zur 9ten.  Dann können die Kinder die Mittlere Reife machen. Dazu wird dank der Taubertäler Hilfsgemeinschaft das Gebäude zurzeit um einige Klassenzimmer erweitert.

 

 

 

 

 

Dank gezielter Spenden wollen wir versuchen, an dieser Schule eine neue, sehr gute Mathematik-Methode einzuführen. Sie ermöglicht in der letzten Vorschulklasse und den ersten 4 Grundschulklassen das Zählen, die 4 Grundrechenarten und vieles mehr, gründlich zu lernen. Die Lehrer werden von uns entsprechend ausgebildet.

Letztes Jahr hat sich die HKH an einem Projekt der Taubertäler Hilfsgemeinschaft beteiligt und in diesem Viertel einigen Familien ermöglicht, ihre Notunterkunft durch ein richtiges Häuschen zu ersetzen, aus Hohlblocksteinen und mit einem Blechdach. Viele hatten seit dem Erdbeben 2010 kein schützendes Heim mehr gehabt. Das führen wir dieses Jahr mit zusätzlicher Hilfe des Vereins Kinderzukunft Haiti weiter. Sechs Häuschen werden es dieses Jahr werden. Die Menschen des Viertels bauen sie selbst. Sie bekommen Hilfe und das gesamte Baumaterial. Ihre Dankbarkeit ist überwältigend.

Von den Bäumen, die im Süden des Landes wuchsen,  wurden unzählige vom Hurrikan Matthew entwurzelt. Die HKH hat Anfang 2017 eine große mobile Säge  gespendet.  Mit Hilfe dieser Säge wurde es möglich, diese Bäume zu Brettern zu verarbeiten. Ein paar Männer haben dadurch Arbeit und können ihre Familien ernähren und die Besitzer der Bäume haben Bretter, die sie nutzen oder verkaufen können. Jean Sprumont, ein Belgier, der seit 51 Jahren in Haiti lebt, hat dieses Projekt für die HKH angeregt. Er hat die Säge in seiner großen Lehrwerkstatt verbessert, damit die Handhabung einfacher wird. Er hat vor, im Rahmen seines Vereins in der großen Eisenwerkstatt einige weitere zu bauen, junge Männer auszubilden und ihnen dann eine Säge, also ihre Arbeitsgrundlage zu überlassen. Er hat diese Methode jahrelang mit Maurern und Schmieden erfolgreich angewandt und so Hunderten von Menschen eine Lebensgrundlage geschaffen.

Im Waisenheim in Cap-Haitien geht alles seinen Gang. Wir haben alle Kinder, für die eine Patenschaft besteht,  gesprochen und sie fotografiert. Die von der HKH bezahlten Erzieher und Erzieherinnen sind seit Jahresanfang die ganze Zeit bei den Kindern: sie wohnen in den Kinderhäusern. Das ist eine große Verbesserung.

Schwester Godelieve leitet jetzt zusammen mit einer erfahrenen und tatkräftigen Französin ein anderes Heim, das die Haiti Kinder Hilfe punktuell unterstützt. Als Marie-Catherine und Schwester Godelieve im Sommer 2016 das Heim übernahmen, war ein Teil dieser Kinder so verwahrlost, dass man sie nicht in eine normale Schule geben konnte. So werden sie im Haus unterrichtet. Sie haben innerhalb der letzten 14 Monate so große Fortschritte gemacht, dass sie ab September 2018 in die Salesianerschule gehen können. Schwester Godelieve hat die religiöse Erziehung übernommen. Manche Kinder, die noch Familie haben, wurden wieder zu ihrer Mutter gebracht. Diesen Müttern wird jetzt geholfen, damit sie ihre Kinder ernähren und in die Schule geben können. Das hat bei 3 Kindern die HKH übernommen. So zum Beispiel bei Okeny, der in eine sehr gute Vorschule geht und sich wieder als Teil seiner Familie fühlen kann. Er hat noch beide Eltern und 6 Geschwister. 

 

 

 

 

 

 

 

 

Eine Trinkwasserfilteranlage wurde der Salesianerschule in Cap gespendet Auch das Waisenheim von Schwester Godelieve und Marie-Catherine holt dort sein Trinkwasser. Die Freude und Dankbarkeit waren groß. Auch unsere Heime in PaP haben eine solche Anlage bekommen. Wir müssen kein Trinkwasser mehr kaufen! Das verdanken wir einer Spende des Rotary-Clubs Kempten/Allg.

Unsere verschiedenen Projekte können nur dank Ihrer treuen Unterstützung aufrechterhalten werden. So leiten wir die Dankbarkeit der Kinder und Jugendlichen, der Familien und der jungen Erwachsenen an Sie weiter. Und natürlich müssen wir Sie auch bitten, von der Haiti Kinder Hilfe überall zu erzählen und uns weiter kräftig zu unterstützen!

Auf unserer Homepage können Sie den diesjährigen Film sehen, der all das in diesem Rundbrief Erwähnte mit vielen lebendigen aktuellen Bildern zeigt.

Mit herzlichen Grüßen 

Für den Vorstand 

Claire Höfer,   Monika Hofmann,   Alois Vogg