Das Mädchenheim

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Das neue Heim: das „Haus der Mädchen“ ist angemietet. Es ist in einem ruhigen Viertel auf einem Grundstück, auf dem sich drei Häuser sehr nah beieinander um einen Hof gruppieren. Eines der Häuser besteht nur aus einem großen, über der Zisterne gebauten Raum, ist innen noch nicht fertig ausgebaut und steht leer. Das dritte Haus ist an dem der Mädchen angebaut und ist von einem Partnerverein gemietet. Darin ist eine Familie installiert worden: Vater, Mutter und zwei erwachsene Mädchen. Die Mutter, eine kernige, mütterliche Frau, hat viel Erfahrung mit Kindern, arbeitete früher in der Kinderbetreuung und ist die „Hausmutter“ für die Mädchen. Sie ist immer da. Sie hat ihre

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Die Wohngemeinschaft der Jungs

Die-Jungs

Die sieben Jungen wohnen in einem gemieteten Häuschen – in einer ganz anderen Gegend als die Mädchen – und bilden eine Art WG. Die zwei ältesten sind 23 Jahre alt. Einer von ihnen ist der „Chef“. Er macht dieses Jahr Abitur und ist sehr vernünftig. Er ist sehr gut in der Schule und hat Ende letzten Schuljahres den „ersten Teil seines Abiturs“ (siehe den Anhang über das haitianische Schulsystem)  mit einer sehr guten Note bestanden. Jetzt steht für ihn der zweite Teil seines Abiturs vor der Tür und damit das Ende der Schule.

Es ist eine nette, solidarische „Truppe“, die da auf engstem Raum zusammen wohnt. Erstaunlich, mit wie

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Hilfe für Kinder, die bei Verwandten oder anderen Privatpersonen Zuflucht gefunden haben, und einige allgemeine Gedanken

 

Wir treffen einige Mädchen und Jungs, die wir persönlich sprechen wollen, um genauer zu erfahren, warum sie plötzlich auf der Straße gelandet sind oder warum ihre Ausbildung unterbrochen wurde und wie es ihnen jetzt geht. Zwei der Jungs, zwei Brüder, leben bei ihrem Onkel. Wir besuchen sie dort. Wir parken das Auto in einem reichen Villenviertel der Stadt, überqueren ein Flussbett, in dem Ziegen im Müll wühlen. Keine 150 Meter von den schönen, von hohen Mauern umgebenen Grundstücken wohlhabender Haitianer liegt eines der zahlreichen Armenviertel mit engsten Gassen zwischen unverputzten, aus Hohlblocksteinen dürftig hochgezogenen Häuserreihen. Verrostete Betoneisen ragen aus den betonierten Flachdächern. Ein kleines, fensterloses Zimmer mit altem

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Freunde der Haiti Kinder Hilfe besuchen das neue Heim

Freunde der Haiti Kinder Hilfe e.V. aus Deutschland haben kürzlich in Haiti, Port-au-Prince das „neue“ Heim der Haiti Kinder Hilfe e.V. besucht.

Hier ein paar Zeilen aus einer email der Freunde:

Die Wohngegend für Euer Heim ist sehr gut ausgesucht, d. h. die Mädchen können sogar alleine auf die Strasse gehen und den Schulweg in wenigen Minuten alleine zurücklegen. 

Wir sind sehr freundlich von den Mädchen und den Verantwortlichen des Foyers im Heim aufgenommen worden. Das Haus ist sehr sauber und ordentlich und die Mädchen sind hier sehr gut untergebracht. Man hat das Gefühl, dass sie sich hier sehr wohl fühlen. Insgesamt haben wir einen überaus positiven Eindruck.

Zufällig

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