Haiti – Die Schule im Armenviertel Carrefour-Aztèque

Ein kleiner haitianischer Verein LYPEDHA – Les Yeux des Petits Enfants D‘Haiti – hatte in  einem  sehr  armen  Viertel von Port-au-Prince in einem Schuppen eine Schule gegründet. 2010 wurde alles vom Erdbeben zerstört. Ein  deutscher  Verein, die Taubertäler Hilfsgemeinschaft hat mitten in diesem  Armenviertel mit den nach dem Erdbeben in Deutschland gesammelten Spenden eine Schule gebaut.

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Haiti Kinder Hilfe hat nach einer Zeit angefangen, sich an den laufenden Kosten zu beteiligen, denn die Schule ist  eine große Herausforderung für den kleinen Verein Taubertäler Hilfsgemeinschaft.  Die Haiti Kinder Hilfe bezahlt seit 2012 die Lehrergehälter.

Die Schule verfügt dank der Taubertäler Hilfsgemeinschaft

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Ein aktueller Bericht aus Haiti von Jürgen Schmitt, dem Vorsitzenden der Taubertäler Hilfsgemeinschaft e.V.

04. November 2016

Liebe Freunde und Förderer der Haiti Kinder Hilfe,

„Erbärmlich“ , dieses Wort beschreibt die Lebenssituation vieler Menschen in Haiti. Oft ein Leben im Dreck neben der Straße, inmitten gewaltiger Abgaswolken, ein Leben in „Verschlägen“, die weder ausreichenden Schutz vor Regen und Hitze bieten noch vor Eindringlingen aller Art, sei es Tier oder Mensch. Menschen ohne Einkommen, die versuchen mit ein bisschen Handel am Straßenrand zu überleben.

Aber es gibt auch die „besseren“ Stadtviertel oder Ecken in Port-au-Prince, gute Restaurants, in denen man für gehobene europäische Preise ordentlich essen kann. Und auch gut sortierte Supermärkte, die Preise vergleichbar mit REWE & Co in Deutschland. Und ein fünf Sterne

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Die Schule „Luzia-Academy“ im Armenviertel Carrefour-Aztèque in Port-au-Prince

(Juni 2016) Die Haiti Kinder Hilfe unterstützt seit mehreren Jahren die Schule „Luzia-Academy“  im Armenviertel Carrefour-Aztèque in Port-au-Prince durch die Zahlung der Lehrergehälter. Die Schule wurde nach dem Erdbeben im Jahr 2010 von dem Taubertäler Hilfsverein gegründet.

Das Viertel  ist sehr unzugänglich.  Die Wege dahin (man kann nicht von Straßen sprechen) sind irrsinnig steil. Es fahren entweder alte Geländefahrzeuge oder uralte Autos, richtige Wracks, die man bei uns nur auf Schrottplätzen sieht – wenn überhaupt!

Meistens muss man richtig Anlauf nehmen und darf unterwegs nicht halten. Man wäre nicht sicher, weiter bergauf fahren zu können. Es gibt nur ganz wenig solche Fahrzeuge. Es sind die „Reicheren“, die so etwas

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Bericht über die Schule im Armenviertel Carrefour-Aztèque, die von der Haiti Kinder Hilfe unterstützt wird. (Mai 2015)

Wir haben für die Schulen, die dort Patenschaften haben, viele Kinder fotografiert und versucht mit jedem ein bisschen zu sprechen. Diese Kinder sind sehr schüchtern. Vor allem „Weißen“ gegenüber! Sie waren schwer dazu zu bewegen, fürs Foto zu lächeln und es war höchstens „ja“ oder „nein“ aus ihnen zu bekommen, oder eine Zahl: die Anzahl Geschwister oder die Klasse. Sie sind es überhaupt nicht gewöhnt, Fremde zu sehen. Ihr Viertel liegt ganz oben auf einem Hügel über Port-au-Prince und ist schwer zugänglich. Einen Fotoapparat sehen sie nur, wenn wir kommen!

Die Eltern dieser Kinder können fast alle nicht lesen und schreiben. Sie sind sehr froh, dass ihre Kinder die

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Kinderheim und Schule der katholischen Laiengruppe

Projekt in Zusammenarbeit

In Cap Haïtien erwarten uns Soeur Godelieve und Madame Lecomte. Gerade angekommen, besichtigen wir die Gebäude und das ausgedehnte, mehrere Hektar umfassende Gelände. Wir haben Glück, denn schon am nächsten Tag können wir das 15-jährige Bestehen dieser Initiative mitfeiern. 400 Kinder aus dem Waisenheim und aus den Slumvierteln werden hier vom Kindergartenalter bis zur 7. Klasse beschult Die Schule soll bald aufgestockt werden, so dass die Kinder bis zur 9. Klasse bleiben und einen Schulabschluss erwerben können. Die Klassenräume sind geräumig. Die Lehrer sind hoch motiviert. Leider ist ein in Haiti weit verbreitetes Problem, dass die Lehrer nur für einen Frontal- unterricht ausgebildet werden, der die Eigeninitiative

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Der Verein „Espwa“ (Hoffnung) von Frau Dr. Höfler und die Salesianer in Port-au-Prince

Projekt in Zusammenarbeit

Frau Dr. Höfler ist eine deutsche Ärztin, die nach ihrer Pensionierung beschlossen hat, mit einem kleinen, zur Ambulanz eingerichteten Allrad-Lastwägelchen in manchen Slums von Port-au-Prince (vor allem von Cité Soleil, dem größten Slum der Stadt) Slumkinder und oft auch deren Eltern medizinisch zu versorgen. Sie hat einen eigenen Verein gegründet, arbeitet dabei aber eng mit den Salesianern zusammen, die in Haiti 20 000 Personen beschulen (von der Vorschule bis zu Lehrer-ausbildungen und Alphabetisierungskursen für Erwachsene).

 

 

 

 

Vier der Schulen stehen in der Nähe von Cité Soleil. Teil der Ausbildungsaktivitäten der Salesianer sind dabei auch berufliche Fort- und Ausbildung(SchreinerIn, Schlosser, KosmetikerIn, Automechaniker, MaurerIn, KlempnerIn).

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LYPEDHA – Les yeux des petits enfants d’Haiti

(Les yeux des petits enfants d’Haiti = Die Augen der kleinen Kinder Haitis)

Projekt in Zusammenarbeit

Die Taubertäler Hilfsgemeinschaft wollte ursprünglich Marie-Josée Laguerre unterstützen. Sie fand dann eine andere Möglichkeit, den Haitianern zu helfen. In einem extrem armen Stadtviertel von Port-au-Prince haben einige Haitianer den Verein LYPEDHA gegründet, um vor allem die beim Erdbeben eingestürzte Schule dieses Stadtviertels wieder aufzubauen. Dank der Unterstützung der Taubertäler Hilfsgemeinschaft steht bereits der Rohbau der neuen Schule stolz da. Wir haben uns das Projekt angesehen und mit den Verantwortlichen sowohl von LYPEDHA als auch der Taubertäler Hilfsgemeinschaft gesprochen. Die „Haiti Kinder Hilfe“ wird hier versuchen, Schritt für Schritt mitzuhelfen, den laufenden Schulbetrieb mitzufinanzieren, aber

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